Finanzgericht Münster:  Aufgaben

Bereichsbeschreibung:

Aufgaben

Was macht das Gericht?
Richterbank (13. Senat) Quelle: FG Münster

Aufgabe des Finanzgerichts ist es, den Bürgerinnen und Bürgern Rechtsschutz gegen unzutreffende Bescheide in Steuer- und Kindergeldsachen zu gewähren. Nicht zuständig ist das Finanzgericht für Steuerstrafsachen; diese sind den Strafgerichten zugewiesen.

Das Finanzgericht Münster ist örtlich zuständig für die Regierungsbezirke Arnsberg, Detmold und Münster.

In den Verfahren vor dem Finanzgericht muss sich der Rechtsschutzsuchende nicht zwingend durch einen Angehörigen der steuer- oder rechtsberatenden Berufe vertreten lassen. Jeder kann seine Rechte selbst wahrnehmen.

Die einzelnen Senate des Finanzgerichts entscheiden in der Besetzung mit drei Berufsrichtern und zwei ehrenamtlichen Richtern. In einfachen Sachen kann die Entscheidung einem der Berufsrichter als Einzelrichter übertragen werden. Die Zuständigkeit der einzelnen Senate richtet sich grundsätzlich nach den Bezirken der Finanzämter und den Steuerarten. In geeigneten Fällen findet ein sog. Erörterungstermin statt, in dem der zuständige Richter mit den Beteiligten die tatsächlichen und rechtlichen Fragen des Streitfalls bespricht.


 

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