„Perspektiven und Herausforderungen in der Justiz“ – Finanzgericht Münster begrüßt angehende Steuerjuristen Quelle: Justiz NRW

Im Steuerrecht bieten sich für Juristinnen und Juristen nach wie vor besonders gute Berufsaussichten. Dabei ist die Tätigkeit als Richter/-in am Finanzgericht nicht nur abwechslungsreich und anspruchsvoll, sondern bietet in jeder Hinsicht hervorragende Möglichkeiten zur eigenen Kompetenzentwicklung und zur Fortbildung der Persönlichkeit. Unter dem Motto „Perspektiven und Herausforderungen in der Justiz“ waren am vergangenen Mittwoch zum diesjährigen Perspektivtag beim Finanzgericht Münster steuerlich interessierte Studierende, Referendare/innen sowie bereits „juristisch fertige“ Berufsstarter eingeladen, Einblicke in das Arbeitsumfeld und die richterliche Arbeitsweise zu nehmen.

Nach der Begrüßung durch den Vizepräsidenten des Finanzgerichts Münster, Wilhelm Markert, besuchten die rund 20 Teilnehmer eine Sitzung des 7. Senats. Im Anschluss an die mündliche Verhandlung bestand die Möglichkeit, Fragen zum Sitzungsverlauf zu stellen, von der die Teilnehmer rege Gebrauch machten. Anschließend informierten der Personaldezernent des Gerichts, Richter am Finanzgericht Dr. Philipp Böwing-Schmalenbrock, und Richter am Finanzgericht Dr. Fabian Schmitz-Herscheidt über Anforderungsprofile und Einstiegsmöglichkeiten in den Beruf des Finanzrichters und über Arbeitsumfeld und Berufsalltag im Finanzgericht. Dabei hob Dr. Böwing-Schmalenbrock besonders die Möglichkeiten hervor, unabhängig von konkreten Stellenausschreibungen frühzeitig den Kontakt zum Gericht zu suchen und bspw. im Referendariat die Wahlstation beim Finanzgericht Münster zu absolvieren.

Im Rahmen einer „Feedback“-Runde zum Abschluss der Veranstaltung erklärte der Vizepräsident des Finanzgerichts Markert: „Die Finanzgerichtsbarkeit hat ein attraktives Arbeitsumfeld zu bieten. Eine frühzeitige berufliche Kontaktaufnahme, bspw. als Praktikant oder Referendar, ist für den späteren Weg zum Finanzgericht nur von Vorteil!“