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Im gesamten Besteuerungsverfahren nimmt die Bedeutung der Digitalisierung zu. Dies betrifft zum einen den Zugriff der Betriebsprüfung auf elektronische Unternehmensdaten, aber auch die Frage, in welchem Umfang digitalisierte Buchführungsabläufe für steuerliche Zwecke zu dokumentieren sind. Vor allem die Kassenführung erweist sich dabei nach wie vor als „Dauerbaustelle“. Das Risiko rein formaler Beanstandungen und daraus abgeleiteter Schätzungsbefugnisse nimmt im Betriebsprüfungsalltag zu.

Der diesjährige BRENNPUNKT.STEUERPRAXIS nimmt sich den neuen Herausforderungen, vor denen Verwaltung, Steuerpflichtige, Berater und ebenso die steuerliche Rechtsprechung insoweit stehen, an. Am 5. November 2018 (ab 16.30 Uhr) findet in der Aula des Schlosses in Münster die Veranstaltung „Schätzungsanlässe im Zeitalter digitaler Aufzeichnungen – Darlegungs- und Beweislasten, steuerrechtliche Folgerungen und strafrechtliche Gefahren“ statt. Dabei wird Dr. Egmont Kulosa, Richter im X. Senat des BFH, in seinem Impulsvortrag u.a. auf die Bedeutung der Dokumentation von Buchführungsdaten eingehen und dabei auch Rechtsschutzmöglichkeiten für Unternehmer und ihre Berater aufzeigen. Die anschließende Podiumsdiskussion wird Gelegenheit bieten, aktuelle Praxisbeispiele zu erörtern. Die Veranstaltung ist kostenlos.

Weitere Einzelheiten – insbesondere zur Anmeldung – folgen in Kürze.