Präsident und Vizepräsident des FG v.l.n.r: Der Präsident des Finanzgerichts Johannes Haferkamp und der Vizepräsident des Finanzgerichts Wilhelm Markert
Quelle: Finanzgericht Münster

Liebe Besucherin, lieber Besucher,

unser Internetangebot soll dazu beitragen, Ihnen den Zugang zum Finanzgericht zu erleichtern. Über die notwendigen Kontaktdaten hinaus erhalten Sie Einblicke in Aufgaben, Selbstorganisation und Dienstleistungen unseres Gerichts; darüberhinaus informieren wir Sie über den Ablauf des finanzgerichtlichen Verfahrens und unsere aktuelle Rechtsprechung.

Aufgaben und Ziele – Richten und Schlichten

Mit seinen insgesamt 15 Senaten, die sich zum Teil auf bestimmte Gebiete des Steuerrechts spezialisiert haben, prüft das Finanzgericht Münster die Rechtmäßigkeit von Bescheiden in Steuer- und Kindergeldangelegenheiten. Die Verfahren, die die gesamte Bandbreite des Steuerrechts abdecken, werden sowohl von Privatpersonen als auch von Unternehmen geführt. Nicht zum Aufgabenspektrum der Finanzgerichte gehört dagegen die Verhandlung und Entscheidung von Steuerstrafverfahren.

Qualitativ hochwertiger steuerlicher Rechtsschutz ist wichtig: Die mehr als 50 Richterinnen und Richter des Finanzgerichts Münster haben vor ihrer finanzrichterlichen Tätigkeit steuerjuristische Berufserfahrungen als Steueranwälte/-berater oder auch in der Finanzverwaltung gewonnen. Wir verfolgen das Ziel, möglichst zeitnah und effektiv entweder durch überzeugende Entscheidungen oder durch gemeinsam mit den Verfahrensbeteiligten erarbeitete Lösungen steuerlichen Rechtsschutz zu gewähren und Rechtsfrieden herbeizuführen.

Faires, unkompliziertes und schlankes Gerichtsverfahren

Die Gerichtsverfahren werden fair, transparent und je nach Erfordernis im mündlichen wie im schriftlichen Gedanken- und Meinungsaustausch gestaltet. Dazu bieten sich frühzeitige Erörterungstermine mit den Beteiligten, aber auch Telefonate mit den Richterinnen und Richtern sowie schriftliche richterliche Hinweise zur Sach- und Rechtslage ebenso an wie das Rechtsgespräch in den mündlichen Verhandlungen oder vor dem Einzelrichter.

Richterliche Fürsorge und Fairness gebieten es, die Verfahrensbeteiligten unparteilich sachgerecht und verantwortungsvoll zu unterstützen und sie vor Formfehlern und unsachgemäßen Anträgen zu bewahren, damit die Verfahren zielgerichtet geführt werden können.

 

Mit freundlichen Grüßen

Johannes Haferkamp                      Wilhelm Markert
Präsident des Finanzgerichts           Vizepräsident des Finanzgerichts

zurück zur Übersicht